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Shaolin Kung Fu

Vor mehr als 1500 Jahren gab der Kaiser den Auftrag die Weisheiten des indischen Buddhismus ins Chinesische zu übersetzen. Er schenkte den Mönchen ein Stück Land von magischer Schönheit am Fuße der heiligen Bergen des Songshangerbirges. Sie nannten es Shaolin, was so viel heißt wie „bewaldeter Hügel“.

Ein indischer Mönch, den sie Tamo nannten, meditiert 10 Jahre lang in einer Höhle oberhalb des Klosters, reformierte die buddhistische Lehre und nannte sie Zen. Die Mönche lehrte er neben der Verinnerlichung ihres Geistes, die Schulung ihres Körpers. Durch strenge Disziplin und ständiges Training entwickelte er Übungen, die der Verteidigung des Klosters dienten. Er nannte sie „Kung Fu“. Tamos Lehre verpflichtete die Mönche ihre Kampftechniken ausschließlich zur Verteidigung, niemals zur Aggression einzusetzen.

Viele hundert Jahre stand der Tmpel im Zentrum des spirituellen Lebens Chinas. Manche Kaiser fürchteten die Macht des Klosters, vertrieben die Mönche und verbrannten den Tempel, doch der Geist und die Lehre des Zen lebten im Bewußtsein der Mönche und ihrer Schüler, die außerhalb des Klosters Zuflucht fanden, weiter. So wurde Kung Fu zur Mutter aller Kampfsportarten der Welt.

Achte die Natur und ihre Gesetze, sie ist Dein Lehrmeister in allen Dingen. Werde eins mit ihr, nutze ihre Kraft und beobachte ihre Geschöpfe. Tamo lehrte den Mönchen, die wilden Tiere in ihren Bewegungen zu beobachten und nachzuahmen. Achte darauf, wie sie angreifen, sich zurückziehen und oftmals ihre Gegner täuschen. Lasse die Weichheit ihrer Bewegungen Dein Vorbild sein.

Alle Bewegungen kommen aus der Ruhe. Deshalb sind Stillstand und Bewegung eins. Jeder Angriff muß Ruhe und Bewegung beinhalten. Langsam und schnell sein – nur wenn man diese Polaritäten vereint, ist die Übung perfekt.

Wenn Du obsiegen willst, mußt du entsagen. Was du siehst, ist nur das Äußerliche, doch alle Kraft kommt aus der Harmonie in deinem inneren. Der Weg, sie zu erlangen, ist schwer und entbehrungsreich, doch wenn Du ihn gehen möchtest, dann folge mir und ich werde dein Meister sein.

Folge deinem Meister in Demut, achte die Weisheit seines Alters und mach Dir sein Wissen zu eigen. Es wird in dir weiter leben, wenn du einst Deinen Meister verläßt. Du bist der Botschafter seiner Weisheit, versuche sie zu wahren und zu mehren und schließlich an deine Schüler weiter zu geben, damit sie nicht verloren gehen.

Speziell für Kinder haben wir ein großes Angebot zusammengestellt. Schon im ganz jungen Alter können die Kleinen der asiatischen Welt näher gebracht werden.

Neben dieser Welt lernen die Kinder auch wichtige Tugenden wie Disziplin...